In China heißt er "Ling Zhi", in Japan "Reishi", in Deutschland „Glänzender Lackporling“. Gemeint ist jener Speisepilz Ganoderma lucidum, den die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) wegen seiner positiven Gesundheitseffekte als Heilpilz klassifiziert – mehr noch: als „König der Heilpilze“.

Bereits seit 4000 Jahren setzt die fernöstliche Heilkunde bestimmte Pilze zur erfolgreichen Krankheitsbe­handlung und Gesundheitsförderung ein. Ling Zhi/Rheisi hat sich in dieser Hinsicht besonders bewährt. Weitere Bezeichnungen wie: „Pilz der Unsterblichkeit" und „Göttli­cher Pilz", unterstreichen seine Wertschätzung in asiatischen Ländern. Diese übertrifft so­gar den berühmten Ginseng, eine Wurzel, die dort ebenfalls seit Jahrtausenden als Allheil­mittel gehandelt wird und die der hochwertigsten Gruppe von Heildrogen angehört - dokumen­tiert bereits im 2000 Jahre alten chinesischen Arzneimittelbuch "Shen Long Ben Tsao".

Erst seit rund 40 Jahren wird Ling Zhi/Reishi kultiviert, deshalb gab es vorher keine Möglichkeiten für wissenschaftliche Analysen und ausgedehnte medizinische Einsätze. Die physiologi­sche Bedeutung der Inhaltsstoffe bestätigen heute überwiegend chinesische und japanische Forschungen. Gesprochen wird von bis zu tausenden Arbeiten, die in den sieb­ziger Jahren ihren Anfang nahmen, sowie einer Reihe von Beobachtungsstudien und Tierversuchen.

Erstaunlicherweise attestieren mo­derne Forschungsergebnisse das, was man schon im alten China über die Wirkung des Ling Zhi aus der Erfahrung heraus beschrieb. Ling Zhi, der vornehmlich die Leber schützen und das Immunsys­tem festigen soll „arbeitet“

  • ausgleichend (alle Körpersysteme),
  • entzündungshemmend,
  • antiallergisch,
  • herzstärkend,
  • blutdrucksenkend,
  • antitumoral,
  • leistungssteigernd und
  • tonisierend („bele­bend", „bekräftigend").

Ling Zhi/Reishi hat eine adaptogene Wirkung

Der Heilpilz hat jene adaptogenen, ausgleichenden Wirkungen, wie sie vom Ginseng und von dem chinesischen Kraut Jiaogulan bekannt ist. Verantwortlich dafür sind hormonähnliche Sub­stanzen aus der Gruppe der Lipide (Fette und fettähnliche Stoffe) namens Triterpene (Triterpenoide). Sie sind typisch für eine von zwei Stoffgruppen, durch welche der Ling Zhi pharmakologisch hervorsticht. Nachweisen ließen sich bislang über 100 dieser Triterpene.,

Den Triterpenen verdankt der Pilz seinen bitteren Geschmack und eine Reihe klinisch relevanter Qualitä­ten. Die bis zum heutigen Zeitpunkt analysierten Ling Zhi/Reishi-Adaptogene

  • hemmen die Ausschüttung von Histamin (1) (dämpfen Entzündungen und Allergi­en),
  • schützen die Leber (flankieren die Entgiftung),
  • senken den Blutdruck (natürliche ACE – Hemmer (2) ohne Nebenwirkungen) und
  • unterdrücken die Cholesterin-Synthese.

Es ist weniger die Leistung jedes einzelnen Stoffes, sondern vielmehr die Kollektiv-Wir­kung aller Triterpene, (die zu den Adaptogenen gehören und von denen viele bis heute noch unentdeckt sind):

Sie optimieren die Kompetenz des Organismus! Dadurch sind Belastungen durch eine verbesserte An­passungsfähigkeit (Adaption = Anpassung, Assimilation) leichter zu bewältigen. Was ganz wichtig ist: Auch hohe Dosierungen sind für den Körper nicht toxisch! Im Unterschied zu vielen konventionel­len Wirkstoffen gibt es hier keinen Gewöhnungseffekt des Körpers. Selbst bei lebenslanger Medikation bleibt die Effizienz erhalten.

Mehr Abwehrkraft mit Ling Zhi/Reishi

Der Heilpilz besticht durch seine immunologische Leistungsfähigkeit. Nicht ohne Grund machen Kliniken von ihm Gebrauch, um z. B. die Therapie bei AIDS-Patienten (3) zu unterstüt­zen.

Dank seiner adaptogenen Stoffe reguliert der Vitalpilz das Immunsystem, d.h. er drosselt überschießende und stimuliert kraftlose Abwehrreaktionen.

Weitere immunstärkende Ef­fekte sind auf die zweite wesentliche Substanzklasse im Ling Zhi/Reishi zurückzuführen, die Polysacchariden, Varianten von Mehrfachzucker (Glykane), welche vorzugsweise Tumore aufhal­ten und die Immunabwehr stabilisieren. Sie greifen z.B. in das immunologische Gedächt­nis und die Herstellung von B-Lymphozyten (4) und Makrophagen (Fresszellen) ein.

Unter­suchungen bestätigen, dass die Gabe von Ling Zhi/Reishi Interferon stimuliert, eine Metabolite, welche die Bildung von antiviral und antitumoral operierenden Proteinen verursacht. Klinische Studien in China beobachten außerdem eine präventive und heilende Wirkung bei

Bakte­rieninfektionen durch Escherichae Coli, Streptokokken, Bacillus pneumoniae und Staphylokokken.

Auch organisches Germanium, ein Mineralstoff im Pilz, leistet einen hohen Beitrag zur Abwehr von Krankheiten.

Die heute wissenschaftlich fundierte Charakteristik des Ling Zhi/Reishi als hervorragende Immun-Stimulanz, korrespondiert mit den Anwendungsbereichen in der fernöstlichen Heiltradition. Seinerzeit galt der Pilz als Mittel erster Wahl zur Stärkung der Widerstandskräfte im Kampf gegen Krankheiten und zur Le­bensverlängerung.

Radikalfänger Ling Zhi/Reishi

Freie (ungebundene) Radikale sind Elemente sauer- oder stickstoffhaltiger Moleküle, die mindestens ein ungepaartes Elektron besitzen, wodurch sie zu hochreaktiven (instabilen) chemischen Verbindungen werden. Um elektrische Stabilität zu erreichen, stehlen sie das Elektron eines geeigneten Bindungspartners. Betroffen sind Moleküle von Proteinen, Nu­kleinsäuren oder Lipiden, die daraufhin selbst zum Radikal werden und in der Folge eine aggressive Kettenreaktion entfesseln.

Derart verändertere biologische Strukturen führen zu strukturellen Beeinträchtigungen wie Inaktivierung oder Fehlfunktion, sowie final dann zum Absterben der Zellen. Obendrein häuft die Belastung mit freien Radikalen nicht mehr ab­transportierbare Abfallprodukte an, z.B. das Lipofuszin, das als Alterspigment bekannt ist. Dies beschleunigt den Zellverfall und verschlimmert die Störung der Organfunktionen.

Die Überbeanspruchung mit freien Radikalen ist deshalb ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsproblem, das nicht nur den Alterungsprozess beschleunigt, sondern auch maßgeblich an der Entstehung vieler Degenerations- (5) und Krebserkrankungen beteiligt ist.

  • Rauchen,
  • Stress,
  • Alkohol,
  • schlechte Nahrung,
  • Gifte,
  • Medikamente,
  • Entzündungen,
  • Schwermetalle,
  • ranzige Fette,
  • Hochleistungssport

sind oft die Ursache der Radikalüberlastung. Der Leistungssport wird sicherlich in dieser Reihe nicht vermutet. Hier kann ein Hochleistungs-Sportler auf dem gleichen Gefährdungs-Niveau wie ein Kettenraucher stehen! (6)

Antioxidantien sind das genaue Gegenteil von freien Radikalen, da sie ein Elektron abzu­geben haben und somit als Radikalfänger fungieren.

Während der 1980er Jahre erprobte die "Schule für Traditionelle Chinesische Medizin" in Peking unseren Heilpilz als Mittel ge­gen die beiden potenten reaktiven Sauerstoffspezies Superoxid und Hydroxyl. In mehreren Versuchsreihen konnte deren Vorkommen im Blut um 50 Prozent gesenkt werden. Man vermutet, dass bisher nicht identifizierte Pilz-Komponenten sowohl als Antioxidans agieren, als auch die körpereigene Produktion von Radikalfängern forcieren.

Ling Zhi/Rheisi spendet hochdosiertes, organisches Germanium

Mit Blick auf die Mineralstoffanalyse des Heilpilzes fällt vor allem eins auf: Organisches Germanium in Form von Germaniumsesquioxid. Nur solches ist für den menschlichen Or­ganismus optimal verwertbar. Lange erklärte man den Ginseng als ergiebigsten Lieferan­ten des Spurenelementes, bis man eine vier Mal höhere Dosis im Ling Zhi/Reishi messen konnte.

Interdisziplinäre Forschungsergebnissen (anhand von Labor- und Tierexperimenten), zeigen uns eine Reihe therapeutisch relevanter Eigenschaften, die dieses Mikromineral besitzt:

  • Entgiftung des Blutes, selbst von Schwermetallen wie Cadmium und Quecksilber,
  • Stabilisierung des Immunsystems,
  • Optimierung der Sauerstoffverfügbarkeit im Körper,
  • Kontrolle der freien Radikalen,
  • antivirale und antimykotische Effekte (durch verschärfte Interferonbildung),
  • Schmerzstillung,
  • Schutz vor mutagenen Einflüssen wie die von radioaktiver Strahlung.

In Anbetracht der Hypothese von Prof. Dr. Otto Warburg (Nobelpreis), wonach Sauerstoffdefizite Krebszellen hervorrufen, fällt der Leistung von organischem Germanium eine zentrale Rolle im Rahmen der Krebstherapie zu. Es geht darum, die Gewebeatmung beträchtlich zu verbessern. Ling Zhi/Reishi-Forscher halten es für denkbar, dass die stattliche Versorgung mit Germanium ein Großteil der Heilkraft des Pilzes grundlegend erklärt.

Weitere Bestandteile des Pilzes

Außer Polysacchariden, Triterpenen und organischem Germanium bietet Ling Zhi/Reishi

  • 18 verschiedene Aminosäuren mit antiviralem Potenzial.
  • Eiweiß, darunter ein Protein, das regulierend in das Immunsystem eingreift.
  • eine noch nicht entschlüsselte ungesättigte Fettsäure, die die Histamin-Synthese unterdrückt.
  • Cyclooctaschwefel, ein Stoff, der ebenfalls die Produktion von Histamin drosselt.
  • Alkaloide (7) mit herzstärkenden Effekten.
  • Cumarin, eine aromatische Substanz, welche die Gerinnung hemmt.
  • Vitamin B1, B2, B6, E und Ergosterin, eine Vorstufe des Vitamin D2.
  • Magnesium, Kalzium und 15 verschiedene Spurenelemente, z.B. Zink, Mangan, Eisen, Kupfer und Selen, die neben ihrer Einzelfunktion allesamt unverzichtbaren Katalysatoraufgaben nachkommen.

Ling Zhi/Reishi ist universell einsetzbar – und in Japan als Heilmittel zugelassen

Aufgrund seiner breiten Palette gesundheitsfördernder Vorzüge, hat sich Ling Zhi bei einer Vielzahl an Beschwerden als lindernd und heilend erwiesen, namentlich bei

  • Akne,
  • Arthritis und Rheuma,
  • Bluthochdruck,
  • chronischen Verdauungsproblemen,
  • maligne Tumore (vorbeugend und behandelnd),
  • Allergien, Asthma und Kurzatmigkeit,
  • Kopfschmerz und Schwindel,
  • Erschöpfung,
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden/-Erkrankungen (prophylaktisch und therapeutisch),
  • Bronchitis (chronische),
  • Lebererkrankungen, z.B. Hepatitis und Fettleber,
  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre,
  • Lungenemphysem (8),
  • Schlaflosigkeit und Schlafstörungen,
  • neurotische Leiden.

In erster Linie Allergiker, chronisch Kranke, Personen mit Herzproblemen und Krebspatien­ten (hier vor allem in Kombination mit natürlichem Vitamin C), profitieren vom Ling Zhi/Reishi-Heilpilz. Viele Krebs-Patienten ließen sich bereits mithilfe dieses Pilzes erfolgreich behandeln.(9)

Die Einnahme ist allein schon deshalb ein Segen, weil unangenehme Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie wie Müdigkeit, Erbrechen, Haarausfall und Appetitmangel verringert werden. Den Befunden der 30jährigen Forschungsarbeit des japanischen Arztes und Mitglieds des geachteten Linus Pauling Institutes, Fukumi Morishige, verdankt der Vi­talpilz in Japan die offizielle Akkreditierung als Heilmittel.

Einnahme, Dosierung und Produktwahl

Der Ling Zhi/Reishi ist ein reines Naturprodukt und ohne Nebenwirkungen, man kann ihn deshalb auf unbegrenzte Zeit bedenkenlos täglich einnehmen.

Wenn es lediglich darum geht, seine Gesundheit zu bewahren, befürwor­ten wir die Tagesverzehrmenge von 2-3 Gramm reinen Ling Zhi/Reishi-Pulvers.

Wir empfehlen gehäuften 1 TL (ca. 3-4g) trocken in den Mund zu nehmen und sofort
mit Wasser oder Saft hinunterzuspülen

Zur Vermahlung wird der Fruchtkörper schonend getrocknet und mit aufwendiger Technik zu Pulver verarbeitet. Hochwertige Ware unterscheidet sich ferner von minderwertiger (zumeist gestreckt) durch die feine Vermahlung und den bitteren Geschmack. Die professionelle Züchtung garantiert optimale Hygiene- und Wachstumsbedingungen der Pilzgewächse.

Obwohl bei jedem einzelnen Ling Zhi/Reishi-Inhaltsstoff klinische Versuche den jeweiligen thera­peutischen Nutzen nachweisen konnten, entsteht erst - wie bei fast allen Naturarzneien – durch das Zusammenwirken und der synergetische Effekt aller Inhaltsstoffe die umfassende pharmakologische Wirkung. Dafür liegen aussagekräftige Belege aus der Praxis und dem Labor vor. Manche Ling Zhi/Reishi-Effekte bedürfen zwar noch der exakten Bestätigung von Seiten der streng medizinischen Wissenschaftsansprüche des Westens, (was die Skepsis und Ab­lehnung der meisten ihrer Vertreter erklärt), allerdings lassen Jahrtausend lange Erfah­rungsheilkunde und vier Jahrzehnte wissenschaftliche Analysen wenig Zweifel übrig.

Die in Asien betriebenen umfangreichen klinischen Forschungen am Pilz bringen laufend neue medizinische Erkenntnisse zum Vorschein. Seine ausgleichende und harmonisierende (adaptogene) Fähigkeit wurde auch vom „Institut der pharmazeutischen Industrie von Hunan“ anhand einer Humanstudie zur sogenannten akuten Höhenkrankheit eindrucksvoll erwiesen. DerTitel: "Pilz der Unsterblichkeit", ist sicher etwas hoch gegriffen, aber sein segensreicher therapeutischer und prophylaktischer Nutzen dürfte ihm auch bei uns den Weg zu einem effektiven Heilmittel ebnen.

Quellen:

© www.selbstheilung-online.com

  • Schulten, Frank-Daniel: Ling Zhi - König der Heilpilze - Das wirkungsvolle und intensiv Naturheilmittel bei Bluthochdruck, Nervosität, Erschöpfung, Allergien u.v.m., Oberstdorf, 32012.

  • Bankhofer, Hademar/Dolinschek, Karl-Heinz/Hörtnagl, Peter: Heilen mit dem Reishi-Pilz, Loeben, 32005.

  • http://www.heilenmitpilzen.de/reishi.html (Stand: 15.07.2015).

Quellen/Erläuterungen

(1) Adaptogen: anpassend, ausgleichend, die allgemeine Widerstandskraft (Immunkraft) erhöhend. Die „adaptogene Wirkung” wurde erstmals Ende der 1940er Jahre vom russischen Pharmakologen Prof. Dr. Nikolai Wassiljewitsch Lazarev beschrieben.

(2) Histamin ist ein Hormon und Neurotransmitter (Botenstoff), zu dessen Hauptaufgabe es gehört, Entzündungen und allergische Reaktionen in Gang zu setzen.

(3) ACE steht für Angiotensin Converting Enzyme. Das sind Fermente, die unter anderem für die Aufrechterhaltung des Blutdrucks zuständig sind. Werden ACEs in ihrer Arbeit blo­ckiert, senkt sich der Blutdruck. Medikamentöse ACE-Hemmer kommen bei Bluthoch­druck, Herzinsuffizienz und zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen zum Einsatz.

(4)Bei AIDS handelt es sich, so der Stand der Medizin, um eine Infektionskrankheit, die das Immunsystem langsam zerstört.

(5) B-Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen und gelten als wichtigste Be­schützer des menschlichen Organismus gegen Viren, Bakterien und Pilze. Sie erkennen mittels ihrer Rezeptoren (Immunglobuline) lösliche Antigene (alles, was Antikörper bindet, z.B. Bakterien oder freigesetzte Toxine) und bilden spezifische Antikörper (bspw. IgG oder IgA) dagegen. Diese verhindern das Eintreten der Schädlinge in die Zelle und machen sie „verzehrfähig" für Makrophagen.

(6) ACE steht für Angiotensin Converting Enzyme. Das sind Fermente, die unter anderem für die Aufrechterhaltung des Blutdrucks zuständig sind. Werden ACEs in ihrer Arbeit blo­ckiert, senkt sich der Blutdruck. Medikamentöse ACE-Hemmer kommen bei Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen zum Einsatz.

(6) Besonders Hochleistungssportler sind gesundheitlich hoch gefährdet, weil durch die enorme Sauerstoffatmung die Oxidation unvollständig abläuft. Die Schadstoffansammlung eines Leistungssportlers (im Innern des Körpers) gleicht der eines Kettenrauchers.
Zudem werden beim Sport Muskelfasen beschädigt: Eiweißbruchstücke ziehen Körperwasser in die Muskulatur und lagern es dort. Leicht sinkt deshalb der PH-Wert des Blutes wegen dieser zwei Bedingungen unter den kritischen Wert von 7. Dazu kommt ein Defizit an Mineralstoffen durch die Körperbelastung.

(7) Alkaloide sind in der Mehrzahl Derivate (Abspaltprodukte) von Aminosäuren. Viele da­von zeigen nenneswerte pharmakologische Wirkung.

(8) Krankhaft gesteigerter Luftgehalt der Lunge, der irreversible Schädigungen des Lun­gengewebes zur Folge hat.

(9) Verantwortlich dafür sind die umfänglichen, positiven gesundheitlichen Effekte des Heilpilzes Reishi, die der krebskranke Organismus nutznießen kann. Im Vordergrund stehen die verringerte Infektionsgefahr, die Schmerzlinderung, die Entzündungshemmung sowie die antitumorale, entgiftende, antioxidative und immunstimulierende Wirkung.

(10) Zumeist befindet sich in einer Kapsel 500 mg pulverisierter Reishi-Pilz.

(11) Unter einer akuten Höhenkrankheit (AMS) versteht man Funktionsstörungen des Organismus, die im nicht akklimatisierten Zustand (ohne vorherige Anpassung) in Höhen ab 2.000 Metern über dem Meeresspiegel auftreten. Verantwortlich dafür sind der niedrigere Luftdruck und insbesondere der verminderte Gehalt des im arteriellen Blut gelösten Sauerstoffs in größeren Höhen. Symptome, die dabei typischerweise aufkommen, sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Schwäche bis hin zu Schlaflosigkeit, nächtlichen Atembeschwerden und verringerter Urinproduktion. AMS kostet jährlich Bergsteigern das Leben.

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